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NEWS:

Die filmische Dokumentation (und im Herbst das Buch) „Über´m Berg - Sehnsucht nach Leben“ ist über den Neuland Verlag erschienen.

Das Projekt „Über´m Berg“ ist in seiner Form einzigartig und das nicht nur in Deutschland. Zeigt es doch, dass Menschen trotz einer langen Suchtmittelabhängigkeit zu außergewöhnlichen Leistungen fähig sind. Und wie im wahrem Leben war der Weg durch manche Hindernisse versperrt und teils auch sehr mühselig. Verletzungen und auch resignative Phasen waren ständige Begleiter. Alle 4 Teilnehmer sind durch dieses Projekt gewachsen und insbesondere die Zweifel am Gelingen und der Bedeutung waren die größten Herausforderungen.

Weitere Informationen bibt es hier zum Download.

 

Netzwerk - ein Beitrag zur Integration

Mit unserem Netzwerk verstehen wir uns als Kooperationsgemeinschaft des Reha-Zentrums Franzstraße (SKM) und der Caritas Suchthilfe RheinBerg sowie des Diözesan-Caritasverbandes. Im Vordergrund unserer
Angebote steht das Erlebnis, sportliche Aktivitäten und ein gesundes bewusstes Leben. Wir richten uns an abstinent orientierte Menschen aus dem Suchtbereich, und im Rahmen der Multiplikatorenfortbildung an
interessierte Kolleginnen und Kollegen.


Das gemeinsame Erleben und die Erlebnisse innerhalb der Gemeinschaft stärken die Individualität, machen Mut und geben Impulse zur Freizeit- und Lebensgestaltung.


Deshalb sind auch die erlebnisorientierten Hilfen “nah am Menschen”. Dies schließt ein, auch in kleinen Schritten zu planen und angemessen auf “Misserfolge” zu reagieren.


Primäres Ziel bei allen Angeboten ist die Förderung und Unterstützung der Suchtselbsthilfe, damit suchtmittelfreies Leben attraktiv und erreichbar bleibt.


Entstehung:
Das Netzwerk entstand aus den Erfahrungen, die Jürgen Fais im Rehazentrum des SKM in Köln mit erlebnisorientierten Angeboten machte. Er begann 1991 mit einer ersten Kajak-Tour in der Ardeche, organisierte später mit Ehemaligen eineTour nach Nepal. Aus den ersten Aktivitäten entstand auch die Selbsthilfegruppe, die Prävention und Selbsthilfe verknüpft. Die Freizeitangebote wurden gut angenommen. Als er erfuhr, dass Karsten Turk bei der Caritas-RheinBerg ebenfalls Freizeitaktivitäten anbot, entstand die Idee des Netzwerkes, mit dem die Aktivitäten gebündelt und transparent gemacht werden.

Besonderheiten:
Die Angebote müssen dem Trend der Zeit und den Bedürfnissen der Zielgruppe entsprechen und für diese interessant sein. Die Angebote sind alle im Erlebnisbereich angeordnet. Die Schwellenangst, an den Angeboten teilzunehmen, ist relativ gering, weil hier nichts erklärt werden muss, sondern Menschen zusammen treffen, die denselben Erfahrungshintergrund haben: Die Abhängigkeit von einem oder mehreren Suchtmitteln.