Leben in Balance – Leben in Abstinenz!

Die Förderung der Abstinenz steht seit Jahren im Focus der Netzwerkaktivitäten insbesondere für organisierte und nichtorganisierte Mitglieder der Suchtselbsthilfe. Wir sind überzeugt, dass die Wiederherstellung von Gesundheit nur über eine zufriedene Abstinenz gefördert und stabilisiert wird. Dabei hilft uns ein wohldurchdachtes doch längst nicht perfektes Programm.

Wir stellen Ihnen Angebote in einer meist anregenden Umgebung – möglichst naturnah – vor.

Schon Kinder suchen den Nervenkitzel beim Spiel: den Wonnenschauer der Gefahr, die Höhe, die Geschwindigkeit, das Kreiseln, Schaukeln, Hängen, Balancieren. Nur so entwickeln sie Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. So lernen sie, sich geschickt zu bewegen, sich nicht zu verletzen und Situationen richtig einzuschätzen.

Ein wenig Risiko wollen wir Ihnen nahe bringen, auch wenn wir gerade im Seilgarten das Sicherheitsgebot an oberster Stelle setzen. Wir wollen Sie einladen, etwas zu wagen und Sie selbst entscheiden zu lassen, ob Sie das Risiko annehmen wollen. Das erste Risiko besteht darin, sich ggf. auf fremde Menschen und Methoden einzulassen.

Unser Ziel ist es, innerhalb von verbandlich oder freien Gruppen ein gesundheitsförderndes Klima zu schaffen. Wir wollen Menschen durch die zahlreichen Freizeitaktivitäten dazu verhelfen, ihre Lebensbalance wiederherzustellen oder sie zu stärken.

Das Programm für das Jahr 2017 ist wieder vielfältig und bunt. Es basiert auf der Idee, dass Menschen in Gruppen und in Gemeinschaft fähig sind, für sich Ziele umzusetzen, die sie allein nie schaffen würden.

Ein weiterer Trend ist auffällig und bestätigt, was wir schon immer wussten, doch zu selten ernst nehmen: Sucht-Selbsthilfe wirkt heilend allein durch die geteilten Erfahrungen ihrer Mitglieder. Die Kompetenz von Betroffenen und ehemaligen Suchtmittelabhängigen ist von unschätzbarem Wert für unsere Arbeit. So kommt es immer häufiger vor, dass zahlreiche Gruppenangebote von ehemaligen Teilnehmer/innen geleitet werden. Die Programminhalte haben neben dem Unterzeichner Gosia Kubinski und Peter Thölen zusammengestellt. Wir lassen jedoch keinen Zweifel daran, dass wir Partner und Unterstützer aus den Reihen der Suchtselbsthilfe und der Beruflichen Suchthilfe benötigen, damit das Programm ankommt und gelingen kann.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Freude beim Ausprobieren unserer Netzwerk-Events!

Georg Seegers
Referent Sucht- und AIDShilfe beim Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V.

Caritas Suchthilfen RheinBerg Suchtselbsthilfereferat (SKM Köln)

Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V.

Verantwortlich

Gosia Kubinski

 

Dipl. Sozialpädagogin, Fachübungsleiterin „Reha-Sport – Sport mit Suchterkrankten“, Suchtreferentin (SKM Köln), SKM Betreutes Wohnen für Suchterkrankte, Yoga-Lehrerin (aya), SKM Reha-Zentrum Lindental

Franzstr. 8 – 10, 50931 Köln
Tel. 0221/640 55 91
Fax 0221/9406522
gosia.kubinski@skm-koeln.de

Peter Thölen 

 

Jg. 69, Köln. Dipl. Soz.päd, Mitarbeiter der Caritas Suchthilfe RheinBerg, Arbeitsschwerpunkt Betreutes Wohnen und das Projekt „Bewegung ist Belebung“, Fachübungsleiter „Rehasport- Sport mit Suchterkrankten“

Caritas Suchthilfen RheinBerg
Bensberger Str.190,
51469 Bergisch Gladbach
Tel. 02202/1008-201
Fax 02202/1008-288
p.thoelen@caritas-rheinberg.de