Netzwerk-Programm 2021

Welch ein Jahr

Welch ein Jahr liegt hinter uns! Welch ein Jahr liegt vor uns?
Während unserer Planung für das Jahr 2020 berichteten die Medien von ersten Fällen einer Virusinfektion im chinesischen Wuhan, die – wie auch schon andere Viruserkrankungen zuvor – rasch um sich griff und sich in China zur Pandemie entwickelte.
Wir nahmen dies in unsere Sofas und Sessel gekuschelt zur Kenntnis – wie schon bei anderen Viruserkrankungen zuvor - ohne eine rechte Idee oder gar Vorstellung davon zu haben, dass wir uns bald schon im Sog dieses die ganze Welt aufwirbelnden Strudels befinden würden.
Und nachdem der erste Reflex von Hilflosigkeit überwunden war, stellten sich im Kleinen die Dinge wieder vom Kopf auf die Füße. An die Stelle von Verboten und Verzicht trat eine mehr und mehr um sich greifende Kreativität, die auch das Netzwerk und die in ihm wirkenden Menschen, Sie erreichte.
Neben der Nutzung von Videoformaten für gemeinsame Aktivitäten in größeren Gruppen, gab es auch die Bereitschaft zur Aufteilung in Kleingruppen, es wurde mit Mundschutz und Handschuhen gekocht und die nicht immer plausiblen Hygienekonzepte umgesetzt. Und auch die Organisation der Veranstaltungen konnte nur von der Hand in den Mund geschehen - Absagen wurden als allerletzte Option hinausgezögert.

„Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn.“

In dem Gedicht, dessen erste Strophe ich vorangestellt habe, geht es genau darum: zu sehen und anzuerkennen, dass unser Leben nicht geraden Bahnen verläuft, sondern in wachsenden Ringen. Die Bereitschaft, sich neuen Herausforderungen zu stellen, und sie zu gestalten - so wie Sie alle es während der Pandemie getan haben, lässt Ihre und unsere Ringe wachsen. Denn es gab ja nicht nur Beschränkungen sondern auch Räume für Kreativität, für die Entwicklung neuer Ideen, für Demut und Dankbarkeit um die kleinen Dinge, die mit den Jahren so selbstverständlich geworden sind.
Und in diesem zuversichtlichen Geist schließe ich meinen Neujahrsgruß an Sie mit der zweiten Strophe und wünsche Ihnen neben Gesundheit und Zufriedenheit für 2021 auch pulsierende Neugier, um herauszufinden...

„Ich kreise um Gott, um den uralten Turm,
und ich kreise jahrtausendelang;
und ich weiss noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm oder ein grosser Gesang.“ (R.M.Rilke)

Angelika Schels-Bernards

(DiCV Referentin Sucht- und AIDS-Hilfe)

 

 

Sozialdienst Kath. Männer Köln e.V. Suchtselbsthilfereferat

Caritas Suchthilfen RheinBerg

Gosia Kubinski

Dipl. Sozialpädagogin, Fachübungsleiterin „Reha-Sport – Sport mit Suchterkrankten“, Suchtreferentin (SKM Köln e.V.), SKM Betreutes Wohnen für Suchterkrankte, Yoga-Lehrerin (aya)

SKM Köln e.V. Reha-Zentrum

Franzstr. 8 – 10, 50931 Köln

Tel. 0221/640 55 91
Fax 0221/169 114 79

Mobil: 0176-15067634
gosia.kubinski@skm-koeln.de

Peter Thölen

Jg. 69, Köln. Dipl. Sozialpädagoge, Suchtberatung und verantwortlicher Mitarbeiter der Caritas Suchthilfen RheinBerg für das Projekt „Bewegung ist Belebung“

Caritas Suchthilfen RheinBerg

Bensberger Str.190, 51469 Bergisch Gladbach

Tel. 02202/1008-201
Fax 02202/1008-288

p.thoelen@caritas-rheinberg.de